18.01.2020

PRESSEMITTEILUNG_#studio Ausstellung: HANS FURER


PRESSEMITTEILUNG_18.01.2020

#studio Ausstellung:

HANS FURER – Wenn das Leben zum Projekt wird

Eine Retrospektive (1971-2019)

 

Eröffnung: Donnerstag, den 16. Januar 2020, 19 Uhr

Einführung: Stefan Wimmer, Direktor der Kunstakademie Bad Reichenhal

Ort: Städtische Galerie im Alten Feuerhaus, Aegidiplatz 3, 83435 Bad Reichenhall

Ausstellungsdauer:  17. Januar -8. März 2020

Öffnungszeiten: Do-Sa 15-18 Uhr und So 12-15 Uhr

 

 

Liebe Kolleg*innen, liebe Redakteur*innen,

 

wir freuen uns, Ihnen heute unsere erste Ausstellung im Jahr 2020 ankündigen zu können. Mit der Retrospektive des Schweizer Künstlers Hans Furer präsentieren wir zum ersten Mal eine schweizerische Position. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 16. Januar 2020 um 19 Uhr in der Städtischen Galerie im Alten Feuerhaus statt.

 

In unserer Ausstellungsreihe #studio zeigen wir regelmäßig Künstler*innen mit dem spezifischen Fokus auf den Blick des Arbeitsprozesses. Das Werk von Hans Furer ist als konzeptuelles Werk angelegt. Seit 1971 ist jedes Werk mit Tag, Monat und Jahr datiert. Wir zeigen verschiedene Werkgruppen mit den Techniken Malerei und Zeichnung.

 

Seit 1980 entstanden ausschließlich Werke auf Leinwand im Format 100 x 100 cm. Die Kunstwerke sind in der Regel am jeweiligen Tag entstanden. Inhaltlich sind die Bilder sehr verschieden, es können gegenständliche oder abstrakte Motive sein.

 

1991 begann die Serie der so genannten Blutbilder. Diese Serie umfasst zwei Werke pro Jahr und wird immer mit der Farbe Kadmiumrot (Rembrandt 306), die dem menschlichen Blut ähnelt umgesetzt. Blut ist lebenswichtig und erneuert sich permanent. Diesen Gedanken setzt Furer als Prinzip der permanenten Veränderung und dauerhaften Umsetzung der Blutbilder konzeptuell um. So variieren auch hier die Darstellungen wobei ihre Differenz in Farbauftrag, Duktus und Textur liegen.

 

Die zweite große Serie hat das Leben in all seinen Facetten zum Gegenstand. Diese zeitlich basierte Auffassung künstlerischer Arbeit ist vergleichbar zu Künstler*innen wie Hanne Darboven, On Kawara oder Roman Opalka. Sie macht das Leben und die vergehende Zeit zum Hauptaspekt und erst in der Serie wird die Zeit sichtbar.  Aus diesem Grund wird kein Werk vernichtet und alle haben die gleiche Wertigkeit.

 

Mit ca. 60 Werken präsentieren wir eine dichte und umfassende retrospektiv angelegte Ausstellung – die erste in Deutschland.

 

Stefan Wimmer +49 8651-3713 oder wimmer@kunstakademie-reichenhall.de