Die Präzision des Zufalls


Kursnummer 096-21

Mo. 11.10.2021 - Sa. 16.10.2021 (6 Tage)


Wie bekomme ich den Kick für mein Bildmotiv - und wann ist ein Bild ein Bild? Diesen Fragen wollen wir uns spielerisch mit allen Möglichkeiten der Malerei nähern. Eine Methode mit dem Bildentstehungsprozess zu beginnen, sind Zufallsverfahren: Schüttungen, Fließverfahren, Frottagedrucke, Grattage, Decalcomanie. Unsere Vorstellungskraft wird geweckt und im assoziativen, emotionalen Umgang entwickeln wir Spontanität, Intuition und Expressivität. Im zweiten Arbeitsschritt beginnen wir zu differenzieren zwischen Zeichen, Botschaft Gestik: Was bleibt von der Beiläufigkeit der Produktion? Sind die Protagonisten auf der Bildfläche zufällig gestreift – wo setze ich eine bewusste Markierung? Die Grenze zwischen Kontrolle und spontaner Expressivität auszuloten, ist das Spannende in der Malerei. Ob gegenständlich oder abstrakt – diese malerischen Kategorien gilt es zu überwinden. Wir finden immer wieder zu kurzen Prozessbesprechungen zusammen und schauen uns ausgewählte zeitgenössische Künstler an, die an der Schnittstelle zwischen Abstraktion und Figuration arbeiten. Es soll großformatig und seriell auf Papier oder Leinwand gearbeitet werden. Farben wie Tusche, Guache, Acryllfarben, Ölkreiden und Graphit sind empfehlenswert. Bitte legen Sie sich ein Portfolio an Materialien an, die für die Frottagen brauchbar sind.

Maximale Teilnehmerzahl:  12

Kursgebühr:  420,00 €