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// Haltung // Wer bin ich, was tue ich, wo will ich hin?


Kursnummer 046-19

Mo. 23.09.2019 - Sa. 28.09.2019 (6 Tage)


Nachdem in den vergangenen Jahren viel an Grundlagen im Handwerklichen und Inhaltlichen gearbeitet worden ist, fokussiert der Kurs »Haltung« den Aspekt der künstlerischen Haltung. Wer bin ich, was tue ich, wo will ich hin? In sechs Kurstagen wird versucht einen Begriff davon zu erwerben, was Haltung in der künstlerischen Arbeit bedeutet, um dann daraus die Notwendigkeiten der bildnerischen Umsetzung für jeden einzelnen Kursteilnehmer zu erkennen und abzuleiten.
Wir arbeiten auf dem Feld der Malerei, wobei es keine Einschränkungen hinsichtlich von Format und Technik gibt, solange sich die Teilnehmer nicht gegenseitig behindern. Eine auf gegenständlicher Malerei basierende Auffassung bildet die Ausgangsposition für eine Reise mit offenem Ende. Gegenstandslosigkeit stellt dabei durchaus eine Option dar, wenn sie nicht in Beliebigkeit zerfließt. Es soll versucht werden, mit lieb aber lästig gewordenen Erfahrungen oder Gewohnheiten zu brechen und Farbe, Leinwand oder Papier anders zu benutzen als bisher. Eine gewisse Lässigkeit, Nonchalance oder Roughness als Haltung wird angestrebt.
Der Kurs soll zur Freude am Material und an sich selbst anregen sowie zu Perspektivwechseln ermutigen. Für die thematischen Quellcodes als inhaltliche Voraussetzung der bildnerischen Arbeit sollte jeder Teilnehmer selbst die Verantwortung übernehmen. Dabei kann bedenkenlos der Bilderfundus von Traum und Beobachtung, Idee und Fotografie geplündert werden. Wichtig wird sein, was daraus in welcher Haltung im Kurs an Bildfindungen entwickelt werden wird. Die Teilnehmer sollten daher eine Vorlage oder/und die Idee eines Bildmotivs bereits mitbringen oder am ersten Kurstag entwickeln können. Im Verlauf des Kurses werden regelmäßig Künstler und Werke vorgestellt und diskutiert, an denen der Begriff Haltung wahrnehmbar kondensiert.
Ziel des Kurses ist, dass sich die Teilnehmer*innen durch das Verständnis des Begriffs Haltung über eine gewisse Selbsterkenntnis einen neuen Zugriff auf die Sprache Malerei erwerben. Grundfertigkeiten gegenständlicher Darstellung sowie etwas Erfahrung im Umgang mit Farbe werden vorausgesetzt.
Material – Jeder sollte das Material mitbringen mit dem er gerne arbeiten möchte, in dem er gewohnt ist zu arbeiten und das einen Rücktransport der fertigen oder halbfertigen Arbeiten zulässt. Es sollten Malgründe für die längerdauernde Arbeit mitgebracht werden, aber auch welche für den schnellen kurzen Zugriff, also Leinwand und Papier. Unbedingt die eigenen Pinsel (von schmal bis sehr breit), Mallappen (alte Handtücher), Spachtel und Mischpaletten. Jeder sollte für sich entscheiden, ob er mit Acryl- oder Ölfarbe oder mit beidem arbeiten möchte und die entsprechenden Lösungsmittel (möglichst geruchslos) mitbringen. Etwas Zeichenmaterial, wie weiche Bleistifte oder Kohle und Fixativ.
Bitte vergessen Sie nicht, dass dies fast noch ein Sommerkurs ist! Ihre Freude am Malen, am Ort und der Situation stehen im Vordergrund. Das gleiche gilt auch für Bildideen, die Sie im Rahmen dieser sechs Tage bearbeiten oder entwickeln möchten.

Maximale Teilnehmerzahl:  14

Kursgebühr:  420,00 €